Herzlich Willkommen

Als Hebamme begleite ich Euch einfühlsam und kompetent durch Schwangerschaft, Wochenbett und die erste Zeit mit deinem Kind.

Ergänzend dazu unterstütze ich Frauen jedes alters als Hormonberaterin dabei, ihren Körper ganzheitlich zu verstehen – vom ersten Zyklus, über hormonelle Dysbalancen bis hin zu späteren hormonellen Veränderungen. Der Zyklus ist ein wertvoller Gesundheitsindikator und eng mit Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und dem Wochenbett verbunden.

Meine Arbeit als Hebamme mit ganzheitlichem Ansatz verbindet medizinisches Fachwissen, Hormongesundheit und achtsame Begleitung – persönlich, individuell und auf Augenhöhe.

Ich freue mich Euch in dieser besonderen Zeit begleiten zu dürfen.

Hier habt ihr einen Überblick über meine Leistungen.

Das bin ich

Viktoria Paris, Hebamme und Zyklusmentorin

Ich bin Hebamme und Zyklusmentorin aus Überzeugung und begleite Frauen achtsam durch Schwangerschaft, Wochenbett und die verschiedenen Phasen ihres Zyklus. Mir ist wichtig, dass du dich gesehen, verstanden und gut begleitet fühlst. Jede Frau, jede Familie und jeder Zyklus ist einzigartig – deshalb stehen für mich individuelle Betreuung, Vertrauen und Zeit im Mittelpunkt.

Ob in der Schwangerschaft, im Wochenbett, bei Zyklusbeschwerden, hormoneller Dysbalance: Ich bin an deiner Seite, wertfrei und auf Augenhöhe.

Als Hebamme weiß ich, wie eng Zyklus, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und das Wochenbett miteinander verbunden sind. Mein Ziel ist es, dich darin zu stärken, deinen Körper besser zu verstehen und selbstbestimmte Entscheidungen für dich und deine Familie zu treffen.

✨ Fachlich fundiert
✨ Ganzheitlich & achtsam
✨ Persönlich & individuell

Schon früh wusste ich, dass ich Hebamme werden möchte.

Für meinen Traumberuf zog ich von Bellwald/ VS nach Bern, wo ich an der heutigen Berner Fachhochschule ein praxisorientierte Ausbildung absolvierte und erste Berufserfahrungen im Spital sammelte.

Mit dem Wunsch Frauen und Familien individuellerer und ganzheitlicher zu begleiten, machte ich mich 2012 neben meiner Spitaltätigkeit , selbstständig und arbeitete zusätzlich im Geburtshaus.

Heute lebe ich mit meiner Familie in Oberdiessbach und begleite als freiberufliche Hebamme und Zyklusmentorin Frauen und Familien im Umkreis von 15- 20 Kilometern rund um Oberdiessbach sowie online – eine Arbeit, die mich jeden Tag aufs Neue erfüllt.

Berufliche Tätigkeit

2026Frei praktizierende Hebamme und Hormonberatungen
2020-2026Geburtshaus Maternité Alpine, Zweisimmen ( BE)
2012-2019Geburtshaus Storchenäscht, Othmarsingen ( AG)
2014Nachträglicher Titelerwerb FH
2011-jetztFrei praktizierende Hebamme
2008-2015Gebärsaal, Spitalzentrum Biel
2008Abschluss der Hebammenausbildung HF

Aus und Weiterbildung

2025-2026Ausbildung Hormonwissen/ Zyklusmentorin, ZMA
2025Ausbildung Fachkraft für formulaernährte Säuglinge, FeS Institut
2023Ernährung der Frau nach TCM, AcuMax
2023Früherkennung von Kindswohlgefährdung in der Schwangerschaft und im Wochenbett
2022-2023Grund- und Weiterbildung Aromatherapie, Phytomed
2019/2022/2025Postpartale Depression bei Schwangeren, Müttern und Vätern
2019/2023Grund- und Weiterbildung Rectusdiastase, H. Gschwend
2017/2020/2023Aus- und Weiterbildung Trageberatung, Trageschule Schweiz
2012Traditionelle Lehre der Hebammenkunst, B. Kosfeld
2011Homöopathie unter der Geburt und im Wochenbett, F. Graf
2010Ausbildung Akupunktur für Hebammen, Zhong Institut

Alle 2 Jahre: Reanimation von Neugeborenen «Start4Neo» und Erwachsenen

regelmässige Fortbildungen zum Thema Stillen und andern fachspezifischen Themen

Meine Leistungen

Kontakt


Schwangerschaftsbetreuung

Als Hebamme betreue ich euch durch die verschiedenen Phasen der Schwangerschaft. Die Schwangerschaftskontrollen finden bei euch zu Hause statt. Neben den Routineuntersuchungen wie: Herztöne hören, Lage und Wachstum des Kindes kontrollieren, Urin-, Blutdruck- und Gewichtskontrollen, nehme ich mir Zeit für eure Fragen und persönlichen Anliegen.

Jede Frau und jedes Paar ist von Beginn der Schwangerschaft an herzlich willkommen.

Krankenkassenleistung:
Die Schwangerschaftskontrollen werden von der Grundversicherung übernommen.

Individuelle Geburtsvorbereitung

Der Geburtsvorbereitungskurs findet bei euch zu Hause statt. Dabei sprechen wir über die letzten vier Wochen der Schwangerschaft, die bevorstehende Geburt und deren Phasen, sowie die erste Zeit mit eurem Kind zu Hause. Die individuelle Geburtsvorbereitung schafft Raum für eure Bedürfnisse als werdende Eltern und sie schafft Zeit für Fragen, die in der Gruppe vielleicht lieber nicht gestellt werden.

Dauer und Kosten
In der Regel dauert der Kurs zwei bis drei Stunden.
CHF 150.- / Std.

Krankenkassenleistung:
Die Grundversicherung übernimmt CHF 150.- des Geburtsvorbereitungskurses.

Ambulantes Wochenbett

Nach der Geburt beginnt das Wochenbett. Während dieser sensiblen Zeit der Neuorientierung und Umstellung, begleite ich euch gerne zu Hause. Bei den Besuchen kontrolliere ich die Rückbildung der Gebärmutter und die Wundheilung allfälliger Geburtsverletzungen. Ich bespreche mit Dir das Stillen, die Ernährung eures Kindes und dessen Pflege. So könnt Ihr unbeschwert euer Kind kennen lernen und Vertrauen im Umgang mit ihm gewinnen.

Krankenkassenleistung:
Durch die Grundversicherung sind 16 Hebammenbesuche beim ersten Kind oder nach einem Kaiserschnitt bis zum 56. Tag abgedeckt. Für Wochenbettbesuche ab dem zweiten Kind werden 10 Hebammenbesuche übernommen.

Ernährung deines Kindes

In der Stillberatung steht die ganzheitliche Ernährung deines Kindes im Mittelpunkt. Mit fundiertem Fachwissen und viel Erfahrung begleite ich dich bei allen Fragen rund um das Stillen, die Flaschennahrung sowie die Einführung von Beikost.

Gemeinsam betrachten wir eure individuelle Situation und finden Wege, die zu euch und eurem Familienalltag passen.

Egal, ob du stillst, Stillen und Flaschennahrung kombinierst oder dein Kind ausschließlich mit Formula (Muttermilchersatznahrung) ernährst – als erfahrene Hebamme und zertifizierte Fachkraft für formulaernährte Säuglinge bin ich vertrauensvoll für euch da.

Darüber hinaus unterstütze ich euch bei allen Fragen zur Einführung von Beikost – sowohl begleitend zum Stillen als auch zur Flaschenfütterung.

Krankenkassenleistung:
Die Grundversicherung sieht drei Stillberatungen vor, die im Zeitraum des ersten Lebensjahres bezogen werden können. Zusätzliche Stillberatungen sind nach Absprache möglich.

Trageberatung

In der heutigen Zeit haben wir unglaublich viele Möglichkeiten, unsere Kinder zu tragen. In einer Trageberatung finden wir gemeinsam heraus, welche die beste Tragevariante für dich/euch und euer Kind ist. Denn nicht jedem ist jede Bindeweise oder jede Tragehilfe gleich bequem.

Kosten:
Erstberatung: 60 Minuten CHF 150.–  Jede weitere Viertelstunde: CHF 35.–  Folgeberatung: CHF 100.– pro Stunde

Testpaket für 7 Tage: CHF 10.–

Mädchenrunde

Auch im Jahr 2026 werde ich wieder zwei Mädchenrunden in Oberdiessbach anbieten.

Die erst Mädchenrunde fand am
Samstag den 06. Juni. 2026 statt.

Die zweite Mädchenrunde findet am
Samstag den 24. Oktober 2026 statt

Anmeldungen sind ab sofort möglich – wir freuen uns auf Dich!

Flyer Mädchenrunde

Zyklus und Hormongesundheit - Finde deine weibliche Kraft

Wir Frauen tragen so viel Macht in uns!

Wenn wir die Sprache unseres Körpers verstehen.

Viele Frauen erleben ihren Zyklus, ihre Hormone als etwas Belastendes, aber Brustspannen, Stimmungsschwankungen, Schmerzen im Unterleib, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, vernebeltes Gehirn, Vergesslichkeit, Heisshunger und noch mehr - all das wird oft als " normal" bezeichnet. Doch häufig sind sie ein Zeichen dafür, dass dein Hormonsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Als Zyklusmentorin begleite ich dich 1:1 auf deinem Weg, die Sprache deines Körpers zu entschlüsseln und mit kleinen Veränderungen Grosses zu bewirken.

In persönlichen online-Calls erhält du verständliches Körper-, Zyklus,- und Hormonwissen sowie alltagstaugliche Tools und Workbooks mit denen du deinen Körper nachhaltig unterstützen kannst.

In meiner Arbeit als Hebamme und Zyklusmentorin arbeite ich eng mit der Drogerie Riesen in Wichtrach, sowie einer vielseitigen Naturheilpraktikerin zusammen. Und wenn es medizinisch erforderlich ist, beziehe wir deinen Hausarzt/ in oder Gynäkologe/ in mit ein.

So entsteht eine ganzheitliche Begleitung, die dich nicht nur informiert, sondern dich nachhaltig stärkt und auf deinem Weg unterstützt.

Melde dich für ein Kostenloses Erstgespräch um zu schauen ob meine Begleitung zu dir und deiner aktuellen Situation passt.

Akupunktur

Akupunktur hat ihren Ursprung in der chinesischen Medizin. Die Therapie basiert auf der gezielten Stimulation verschiedener Punkte des Körpers mit Hilfe feiner Nadeln, um so den Energiefluss anzuregen. Akupunktur kann sehr vielseitig eingesetzt werden und kann unter anderem in folgenden Situationen helfen:

Während der Schwangerschaft

  • Schwangerschaftsübelkeit/Erbrechen
  • Wassereinlagerungen
  • Taubheitsgefühl in den Fingern (Karpaltunnelsyndrom)
  • Gesichtslähmung (Facialisparese)
  • Vorzeitige Wehentätigkeit
  • Erschöpfung / Müdigkeit / Schlaflosigkeit
  • Rücken- / Ischiasbeschwerden
  • Wendung bei Steisslage (Akupunktur und Moxatherapie)
  • Zur Geburtsvorbereitung und wenn nötig Geburtseinleitung

Im Wochenbett:

  • Milchförderung
  • Milchstau
  • Narbenentstörung
  • Erschöpfung / Müdigkeit / Schlaflosigkeit
  • Narbenentstörung nach Kaiserschnitt

Hinweis: Frauen, die lieber auf eine nadelfreie Akupunkturbehandlung zurückgreifen, können sich mittels Low-Level-Lasertherapie behandeln lassen.

Dauer und Kosten:
Die erste Akupunkturbehandlung dauert 90 Minuten, alle weiteren zwischen 45 und 60 Minuten.
Erste Behandlung CHF 120.-, jede weitere Behandlung CHF 90.-

Krankenkassenleistung:
Einzelne Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten für Akupunktur in der Schwangerschaft.

Low-Level-Lasertherapie

Die Low-Level-Lasertherapie ist eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Regulationstherapie. Sie regt den Stoffwechsel in den Zellen an, vermindert das Infekt-Risiko, fördert die Durchblutung, beschleunigt die Wundheilung, stimuliert das Immunsystem und vermindert Schwellungen.

Indikationen bei der Frau

  • Wunde Brustwarzen
  • Milchstau
  • Brustentzündungen
  • Behandlung der Naht nach Kaiserschnitt und bei Dammschnitt oder Dammriss
  • Hämorrhoiden

Indikationen beim Kind

  • Windeldermatitis
  • Nabelwundheilung

Hinweis: Die Low-Level-Lasertherapie eignet sich ausserdem zur Akupunkturbehandlung.

Dauer und Kosten:
Die erste Laserbehandlung dauert 60 Minuten, alle weiteren zwischen 20 und 45 Minuten.
Erste Behandlung CHF 80.-, jede weitere Behandlung CHF 50.-

Rufbereitschaft

Sobald ich euch als Hebamme begleite, bin ich für euch in Rufbereitschaft. Das heisst konkret, dass ich in Notfällen und bei Fragen, die euch beschäftigen, telefonisch erreichbar bin und falls notwendig bei euch zu Hause vorbeikomme.

Kosten:
Einmalige Pauschale Schwangerschaft: CHF 150.-
Einmalige Pauschale Wochenbett: CHF 150.-

Teilweise werden diese Kosten von Zusatzversicherungen übernommen.

Für Familien, bei denen dieser Betrag ein finanzielles Problem darstellt und ihr den Betrag weder von der Zusatzversicherung, noch von einer anderen Stelle wie beispielsweise dem Sozialdienst erhalten, kommt bitte auf mich zu, wir finden eine Lösung.

Gästebuch

Kommentare: 6

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Chantal (Sonntag, 08 Februar 2026 20:06)

Vicky hat uns bei beiden Schwangerschaften und in den Wochenbetten begleitet. Ich würde mich jederzeit wieder für Vicky entscheiden, da ich mich bei ihr immer gut aufgehoben, verstanden, und sehr kompetent beraten gefühlt habe. Egal mit welchem Thema man ankommt, Vicky hat immer ein offenes Ohr.
Ich empfehle jeder werdenden Mama, Vicky als Hebamme zu engagieren ❤️

Miri (Freitag, 06 Februar 2026 16:29)

Bereits während meiner Schwangerschaft, habe ich mich bei Vicky sehr gut aufgehoben gefühlt. Sie ist eine einfühlsame und fachlich top kompetente Person, welche auch die Naturheilkunde in ihre Arbeit mit einfliessen lässt. So hat sie mir bei meinen hormonell bedingten Heulattacken so sehr geholfen. Auch im Wochenbett war immer und zu jeder Zeit Verlass auf sie. Sie hat mir und meinem Mann Ängste mit dem Neugeborenen nehmen können, hat uns auch betreffend Tragetuch super beraten & hat uns als Paar nicht aus den Augen verloren. Vicky arbeitet ganzheitlich und dieser Ansatz gefällt mir sehr. Ich kann Vicky als DIE Hebamme wärmstens empfehlen ❤️

lara (Donnerstag, 05 Februar 2026 21:32)

vicky hat (und tut immernoch) mich als zyklusmentorin begleitet. ihre liebensvolle und inspirierende art haben mich angesteckt und mich motiviert. ich konnte durch vicky meine zyklus noch besser und näher kennenlernen. nach 6 wochen konnte ich schon verbesserung meiner haut sehen und fühlte mich wohler und sicherer in meinem körper. danke vicky <3

Lisa (Montag, 26 Januar 2026 21:16)

Ich durfte mit Vicky meinen Zyklus besser kennenlernen. Ich habe gelernt, mit dem „Samba in den Eierstöcken“ umzugehen, und nehme meinen Körper viel positiver wahr als zuvor.
Vicky war dabei immer einfühlsam, offen und ehrlich – eine wirklich tolle Begleitung.

Ich freue mich auf weitere Videocalls mit Vicky und die weitere Vertiefung mit meinem Zyklus, der so viel mehr ist als nur PMS und Periode.

Isabelle (Sonntag, 18 Januar 2026)

Vicky hat uns drei Mal begleitet.
Sie war immer für uns da! Ihr fachkundiges Wissen ist breit gefächert ( Tragen, Stillen, Nachbetreuung Kaiserschnitt, Wundpflege )und sie lässt alternative Heilmethoden ganz natürlich einfliessen. Ich fühlte mich immer gut betreut. Vergessen werde ich nie wie sie mir Schokolade ins Wochenbett brachte. Und sagte: „Isa dü brüüchsch iz eifach en Schoggela.“
Wir würden uns immer wieder für Vicky entscheiden.

Lara (Montag, 12 Januar 2026 16:44)

Man braucht nicht einfach eine Hebamme – man braucht eine Vicky. Das wurde mir erst richtig bewusst, als wir nach nur 12 Tagen mit unserer Tochter ins Inselspital Bern mussten.
In dieser herausfordernden Zeit war Vicky für uns da: ruhig, klar, einfühlsam und fachlich absolut verlässlich.
Sie sieht nicht nur das Baby, sondern auch die Eltern – ihre Sorgen, ihre Fragen und ihre Erschöpfung – und gibt genau die Unterstützung, die man in solchen Momenten braucht.
Wir sind Vicky zutiefst dankbar und können sie von Herzen weiterempfehlen.

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Schwangerschaftsbegleitung durch eine Hebamme: Was Sie erwartet

Viktoria Paris · 1. September 2026 · 4 Min. Lesezeit

Schwangerschaftsbegleitung durch eine Hebamme

Schwangerschaftsbegleitung durch eine Hebamme: einfühlsam, kompetent und ganz nah

Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit, voll von Vorfreude, Fragen und manchmal auch Unsicherheiten. Als Hebamme darf ich Frauen und Familien in genau dieser Zeit begleiten, individuell, auf Augenhöhe und mit einem ganzheitlichen Blick auf Körper und Wohlbefinden. Die Schwangerschaftsbegleitung durch eine Hebamme ist eine wertvolle Ergänzung zur ärztlichen Betreuung und bietet Ihnen etwas, das in keiner Praxis verordnet werden kann: echte Zeit.

Was bedeutet Schwangerschaftsbegleitung durch eine Hebamme konkret?

Im Mittelpunkt jeder Schwangerschaftsvorsorge bei einer Hebamme steht die persönliche Begegnung. Die Untersuchungen finden ohne Ultraschall statt, dafür mit den Händen, dem Messband und dem Dopton, einem kleinen Gerät, mit dem Sie gemeinsam den Herzton Ihres Kindes hören können. Diese Art der Untersuchung ist niederschwellig, körpernah und schafft vom ersten Moment an Vertrauen.

Bei jedem Termin nehme ich mir Zeit, um:

  • die Lage und das Wachstum Ihres Kindes mit den Händen zu ertasten
  • den Bauchumfang und Fundusstand mit dem Messband zu messen
  • den Herzton Ihres Kindes mit dem Dopton hörbar zu machen
  • Blutdruck, Gewicht und Urin zu kontrollieren
  • Ihre Fragen rund um Schwangerschaft, Ernährung, Körpergefühl und Vorbereitung auf die Geburt ausführlich zu besprechen
  • Blutentnahme, Abstriche und Urinkontrollen

Betreuungsmodelle in der Schwangerschaft

Die Begleitung durch eine Hebamme und die ärztliche Betreuung müssen kein Entweder-oder sein. Vielmehr können Sie selbst entscheiden, welches Betreuungsmodell zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen in der Schwangerschaft passt.

Eine Möglichkeit ist die abwechselnde Betreuung durch Ihre Hebamme und Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen. Dabei finden die Schwangerschaftskontrollen im Wechsel statt. So profitieren Sie sowohl von der kontinuierlichen, persönlichen Begleitung durch Ihre Hebamme als auch von den ärztlichen Untersuchungen.

Sie können Ihre regulären Schwangerschaftskontrollen aber auch hauptsächlich bei Ihrer Hebamme wahrnehmen. Hebammen sind qualifiziert, eine physiologisch verlaufende Schwangerschaft selbstständig zu begleiten und vollständige Schwangerschaftskontrollen durchzuführen.

Für Ultraschalluntersuchungen oder bei Auffälligkeiten werde ich als Hebamme Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen informieren.

Genauso ist es möglich, die Schwangerschaftskontrollen primär in der gynäkologischen Praxis durchführen zu lassen und die Hebammenbegleitung ergänzend in Anspruch zu nehmen.

Welches Modell für Sie das richtige ist, dürfen Sie individuell entscheiden. Ob abwechselnde Betreuung, vorwiegende Begleitung durch die Hebamme oder ergänzende Hebammentermine zur ärztlichen Schwangerschaftsvorsorge: Im Mittelpunkt stehen eine sichere Betreuung und Ihre persönlichen Bedürfnisse.

Bei einem unauffälligen Schwangerschaftsverlauf kann Ihre Hebamme somit eine zentrale Ansprechpartnerin während der gesamten Schwangerschaft sein. Treten Auffälligkeiten oder pathologische Situationen auf, erfolgt die Betreuung in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Ärztin oder dem zuständigen Arzt.

Viel Zeit für das, was wirklich zählt

Was die Hebammenbegleitung von einem klassischen Arzttermin unterscheidet, ist vor allem eines: die Zeit. Ein Termin bei mir dauert in der Regel deutlich länger als ein kurzer Vorsorgetermin in der Praxis. Diese Zeit gehört Ihnen. Wir sprechen über Ihre Beschwerden, Ihre Stimmung, Ihre Vorstellungen von der Geburt, das Wochenbett, das Stillen oder einfach darüber, wie es Ihnen geht.

Gerade Erstgebärende und auch Frauen, die bereits ein Kind haben, schätzen diesen Raum sehr. Denn Schwangerschaft ist jedes Mal anders, und Ihre Fragen und Bedürfnisse verdienen eine ehrliche, kompetente Antwort ohne Zeitdruck.

Fazit: Gut begleitet von Anfang an

Die Schwangerschaftsbegleitung durch eine Hebamme gibt Ihnen Sicherheit, Orientierung und eine vertraute Beziehung, die weit über die Schwangerschaft hinausreichen kann. Mit den Händen, dem Messband und dem Dopton, in enger Abstimmung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und mit echtem Interesse an Ihnen als Mensch begleite ich Sie durch diese besondere Zeit.

Wenn Sie sich in der Region Oberdiessbach eine einfühlsame und kompetente Schwangerschaftsbegleitung wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt auf. Schön wäre es, Sie begleiten zu dürfen.

Häufige Fragen

Ab wann kann ich eine Hebamme für die Schwangerschaftsbegleitung anfragen?

Sie können sich bereits zu Beginn der Schwangerschaft, oder sogar davor, bei einer Hebamme anmelden. Da die Kapazitäten begrenzt sind, empfiehlt es sich, frühzeitig Kontakt aufzunehmen. So kann die Begleitung von Anfang an persönlich und kontinuierlich gestaltet werden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Schwangerschaftsbegleitung durch eine Hebamme?

Ja, in der Schweiz übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) die Schwangerschaftsvorsorge durch eine freiberufliche Hebamme. Die genaue Anzahl der gedeckten Besuche ist gesetzlich geregelt. Es lohnt sich, die Details vorgängig mit Ihrer Krankenkasse zu klären.

Was wird bei einer Schwangerschaftsvorsorge durch die Hebamme untersucht, wenn kein Ultraschall gemacht wird?

Die Hebamme untersucht Sie mit den Händen, tastet die Lage und Grösse des Kindes ab und misst den Bauchumfang mit dem Messband. Zusätzlich wird der Herzton des Kindes mit dem Dopton hörbar gemacht, was für viele Frauen ein sehr berührendes Erlebnis ist. Blutdruck, Gewicht und Urin werden ebenfalls kontrolliert.

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Frauengesundheit in der Medizin: Was Frauen lange nicht wussten und warum das heute noch relevant ist

Viktoria Paris · 25. August 2026 · 4 Min. Lesezeit

Frauengesundheit in der Medizin

Wenn der weibliche Körper als Problem galt

Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, dieses wichtige Thema mit uns zu erkunden. Die Geschichte der Frauengesundheit in der Medizin ist lang, und sie ist, offen gesagt, auch erschreckend. Denn über viele Jahrhunderte hinweg wurde der weibliche Körper nicht als eigenständige Realität betrachtet, sondern als Abweichung von der männlichen Norm. Die Frau galt buchstäblich als unfertiger Mann, als eine Art unvollständige Version des als Massstab geltenden männlichen Körpers. Diese Grundannahme hatte weitreichende Folgen für alles, was Ärzte über Frauengesundheit dachten, lehrten und taten.

Hysterie, wandernde Gebärmutter und andere «Diagnosen»

Besonders eindrücklich zeigt sich dies im Konzept der Hysterie. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort für Gebärmutter ab, und das ist kein Zufall. Antike Mediziner glaubten tatsächlich, die Gebärmutter könne sich im Körper frei bewegen, von Organ zu Organ wandern und dabei allerlei Beschwerden verursachen. Um sie zu «beruhigen» oder an ihren Platz zurückzubringen, hielt man es für notwendig, sie mit Sperma zu füttern, also sexuellen Verkehr als Therapiemassnahme zu verschreiben. Frauen, die nervös, traurig, erschöpft oder einfach nicht den Erwartungen der Zeit entsprachen, wurden kurzerhand als hysterisch diagnostiziert. Eine Diagnose, die fast ausschliesslich Frauen traf und die die medizinische Zunft über Jahrhunderte beschäftigte.

Menstruationsblut: Jahrtausendelange Fehlannahmen

Auch rund um die Menstruation rankten sich Vorstellungen, die heute kaum zu glauben sind. Über Jahrtausende hinweg galt Menstruationsblut als giftig, unrein und krankmachend. Frauen wurden während ihrer Periode ausgegrenzt, mussten bestimmte Räume meiden und galten als ansteckend oder gefährlich. Diese Überzeugungen waren tief in religiösen, kulturellen und medizinischen Systemen verankert und hatten wenig mit Beobachtung, aber viel mit Kontrolle zu tun. Es dauerte bis ins Jahr 1958, bis wissenschaftlich belegt wurde, dass Menstruationsblut nicht toxisch ist, also kein Gift enthält und keine Krankheiten überträgt. 1958. Das ist keine ferne Vergangenheit.

Was diese Geschichte mit uns heute zu tun hat

Vielleicht denken Sie jetzt: Das ist alles lange her. Und ja, die gröbsten Irrtümer sind überwunden. Und doch: Viele Frauen erleben noch heute, dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen werden, dass Zyklusprobleme als «normal» abgetan werden oder dass hormonelle Zusammenhänge im medizinischen Alltag wenig Beachtung finden. Das Erbe dieser jahrhundertelangen Vernachlässigung ist nicht spurlos verschwunden. Es zeigt sich darin, wie wenig viele Frauen über ihren eigenen Zyklus wissen, wie selten Zyklusgesundheit als Gesundheitsindikator ernst genommen wird und wie viel Unsicherheit rund um Themen wie Hormonbalance, Fruchtbarkeit oder die Zeit nach der Geburt herrscht.

Genau hier setzt eine ganzheitliche Begleitung an. Der Zyklus ist kein Störfaktor, er ist ein wertvoller Spiegel der Gesundheit. Wer lernt, ihn zu lesen, gewinnt Zugang zu einem tiefen Verständnis des eigenen Körpers, das weit über die Geburtsjahre hinausgeht.

Fazit: Wissen als Grundlage für Vertrauen

Die Geschichte der Frauengesundheit in der Medizin zeigt, wie lange es gedauert hat, bis der weibliche Körper als das anerkannt wurde, was er ist: komplex, eigenständig und absolut der Beachtung wert. Dieses Wissen ist keine Anklage, aber es ist ein Aufruf zur Aufmerksamkeit. Denn wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart bewusster gestalten. Wenn Sie sich fragen, ob Ihre Beschwerden gehört und verstanden werden, ob Ihr Zyklus wirklich in Ordnung ist oder wie Hormone und Wohlbefinden zusammenhängen, dann sind Sie nicht allein. Und Sie müssen das nicht alleine herausfinden. Eine kompetente Begleitung, die medizinisches Fachwissen mit einem ganzheitlichen Blick verbindet, kann den Unterschied machen. Melden Sie sich gerne, ich begleite Sie auf Augenhöhe.

Häufige Fragen

Warum wurde Frauengesundheit in der Medizin so lange vernachlässigt?

Über Jahrhunderte galt der männliche Körper als medizinische Norm, und der weibliche Körper wurde kaum eigenständig erforscht. Frauen wurden häufig von klinischen Studien ausgeschlossen, und Beschwerden wurden oft psychologisiert statt ernsthaft untersucht. Dieses strukturelle Ungleichgewicht hat bis heute Auswirkungen auf die medizinische Versorgung von Frauen.

Was bedeutet Hysterie und woher kommt der Begriff?

Der Begriff Hysterie stammt vom griechischen Wort für Gebärmutter und beschrieb in der Antike und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein eine Vielzahl von Beschwerden, die fast ausschliesslich Frauen zugeschrieben wurden. Dahinter steckte die irrige Vorstellung, die Gebärmutter wandere im Körper umher und verursache so Beschwerden. Heute ist die Diagnose Hysterie aus der modernen Medizin verschwunden, ihr historisches Erbe wirkt jedoch nach.

Ist Menstruationsblut wirklich nicht giftig?

Ja, das ist wissenschaftlich belegt. Menstruationsblut ist normales Körpergewebe und Blut, es enthält keine Giftstoffe und ist nicht ansteckend. Die Vorstellung, es sei toxisch oder unrein, war ein kulturelles und religiöses Konstrukt, das sich über Jahrtausende hielt und erst 1958 wissenschaftlich widerlegt wurde.

Wie kann mir eine Zyklusmentorin und Hebamme heute konkret helfen?

Eine Zyklusmentorin begleitet Sie dabei, Ihren Zyklus als Gesundheitsindikator zu verstehen und hormonelle Zusammenhänge einzuordnen, zum Beispiel bei unregelmässigen Zyklen, Stimmungsschwankungen oder Fragen rund um Fruchtbarkeit und Wochenbett. Eine Hebamme mit ganzheitlichem Ansatz verbindet medizinisches Fachwissen mit einer achtsamen, individuellen Begleitung, die den ganzen Menschen in den Blick nimmt. Gemeinsam schaffen wir Klarheit, dort wo oft Unsicherheit herrschte.

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